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23. Februar 2010

1759: Bei Sonnenaufgang begrüsst Nikolaus Joseph v. Jacquin, am Ende seiner langen Forschungsreise angelangt, heute die Küste Europas. Bereits im Jahre 1754, nur zwei Jahre nachdem Jacquin zu Fuss von Paris nach Wien gekommen war, um hier sein Medizinstudium zu beenden, war ihm die Leitung dieser Expedition übertragen worden. Aus dem tropischen Mittelamerika sollte er "viele wohl riechende Pflanzen mit schönen Blüten, lebende Tiere, jedoch keine Raubtiere und Papageien, sowie Muscheln und Edelsteine" mitbringen. Das trotz der schlechten Bedingungen unversehrt nach Wien geschaffte wissenschaftliche Material (von Blumenzwiebeln bis zu ganzen Tropenbäumen) macht Jacquin mit einem Schlag zu einem Botaniker von Weltruf.

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